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FREIRAUM Kunst

FREIRAUM Kunst
11. März bis 21. Juni 2026

Im Rahmen des durch die Leonhard-Stinnes-Stiftung geförderten Volontariats für Kommunikation und Outreach am Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr wurde im März 2026 ein erstes Projekt von Marlene Fritsch realisiert: die Ausstellung „FREIRAUM Kunst – Werke aus Kursen und Projekten des Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr“.

Die Ausstellung macht die Kunstvermittlung des Museums sichtbar und gibt Einblick in die Vielfalt künstlerischer Prozesse, die in den Kursen und Projekten des Museum Mülheim an der Ruhr entstehen. Im Projektraum werden Werke aus den Kunstkursen sowie aus den Projekt-AGs „MuseumsKids“ und „KuraTeens“ präsentiert. Die Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und werden von Künstlerinnen und Kunstpädagoginnen fachkundig begleitet. Sie bieten Freiräume für kreatives Experimentieren und individuelle Ausdrucksformen – von ersten gestalterischen Erfahrungen bis hin zu vertiefter künstlerischer Auseinandersetzung.

Der Ausstellungsraum wird dabei bewusst als offener Begegnungsort gedacht: für Teilnehmende, Familien, Besuchende und alle, die sich für kulturelle Bildung interessieren. Unterschiedliche Techniken, Themen und Perspektiven treffen hier aufeinander und spiegeln die Vielfalt der Teilnehmenden ebenso wie die Bandbreite der Vermittlungsangebote des Museums wider.
Ein besonderer Moment der Ausstellung besteht darin, dass die Teilnehmenden ihre Arbeiten erstmals in einem musealen Kontext präsentieren können. Für viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist dies eine außergewöhnliche Erfahrung: Die eigenen Werke werden im Museum ausgestellt – in unmittelbarer Nähe zu den Arbeiten etablierter Künstlerinnen und Künstler.

Die Ausstellungseröffnung am 11. März 2026 stieß auf große Resonanz, es nahmen rund 70 Besucher*innen an der Veranstaltung teil. Viele der beteiligten Kinder und Erwachsenen standen sichtbar stolz vor ihren ausgestellten Arbeiten und betrachteten gemeinsam die Gesamtkonzeption der Ausstellung.

Damit möglichst viele eingereichte Werke sichtbar werden konnten, wurde zusätzlich eine digitale Präsentation eingerichtet: Auf einem Bildschirm im Ausstellungsraum werden alle eingereichten Arbeiten in einem kontinuierlichen Loop gezeigt. So erhalten auch jene Werke einen Platz in der Ausstellung, die nicht im Original gezeigt werden konnten.

Die Rückmeldungen von Teilnehmenden, Eltern und Kursleitungen unterstreichen die besondere Bedeutung des Projekts. Die Kunstpädagogin Petra Fechner beschreibt die Wirkung der Ausstellung so: „Für die Kinder ist es eine tolle Erfahrung, dass ihre Meisterwerke neben den großen Künstlern im Museum eine Würdigung erfahren. Von vielen Eltern habe ich die Rückmeldung erhalten, dass sie von der Qualität und der Vielfalt der Kunstwerke sehr beeindruckt waren.“

Mit der Ausstellung wird die Kunstvermittlung des Museums als lebendiger Bestandteil des Hauses sichtbar. Gleichzeitig stärkt das Projekt den Dialog mit der Stadtgesellschaft und zeigt, wie kulturelle Bildungsangebote Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringen können – ganz im Sinne des Outreach-Gedankens des Volontariats.