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StadtKunstTouren

Unterwegs zu Architektur und Kunst im öffentlichen Raum 

Brunnen, Plätze und Skulpturen - das Erleben von Kunst findet nicht nur im Museum statt. Plätze und Fassaden im Stadtraum sind vielfach durch Reliefs, Brunnen und Skulpturen gestaltet und strukturiert. Während manches Werk prominent platziert ist, ist über viele andere wenig bekannt.
Kunstwerke im öffentlichen Raum sind mit verschiedenen Stadien der Stadtentwicklung verbunden und vielfach auftragsbezogen. Als künstlerische Gestaltungen einer Zeit künden sie ebenso wie bedeutende Architekturen von Zeitstilen, Präferenzen, Visionen und Programmen. Mehr über einzelne Kunstwerke, deren Gestalter*innen und Geschichte erfahren Sie in den StadtKunstTouren. Jährlich werden einzelne Termine angeboten. Alle Touren sind auf Anfrage auch individuell buchbar.

Kontakt
Barbara Walter M.A.  | Telefon 0208 / 455-4172  |  barbara.walter@muelheim-ruhr.de

 

StadtKunstTour 1
Kunst im Zentrum

Der Bau des FORUMs und die Verkehrsberuhigung der Innenstadt haben in den 1970er-Jahren das Stadtbild gravierend verändert. Ausgehend von der Schloßstraße widmet sich diese Tour ausführlich den Platzgestaltungen mit Brunnen von Ernst Rasche (1974) und Otto Herbert Hajek (1977), die im Zuge dieses Umbaus entstanden sind. Sie führt zu weiteren Werken im Umfeld des FORUMs, der Stadtsäule von Wolfgang Liesen und dem Regenbaum von Otto Georg Liebsch.

Vorbei an der von Will Brands gestalteten Brücke für Fußgänger*innen geht der Weg zu der 1929 errichteten Kirche St. Mariae Geburt. Die imposante Architektur hat der bedeutende rheinische Architekt Emil Fahrenkamp geschaffen; die Innenraumgestaltung übernahm in späteren Jahren Ernst Rasche.

Dauer: 90 Minuten, barrierefrei 
Treffpunkt: vor dem Eingang des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr, Synagogenplatz 1

  • Dienstag, 2. Juli 2024, 16:30 Uhr

 

StadtKunstTour 2
Kunst im Zusammenspiel mit Architektur und Natur

Der älteste westlich gelegene Stadtteil Mülheims bietet mit seinen modernen Erweiterungen heute einen einzigartigen Anblick: Moderne Kunst, historische Architektur und eine weit angelegte Parkanlage erzeugen ein einprägsames Gesamtbild.
In der Nähe von Schloss Broich und angrenzend an die repräsentative Stadthalle  konnte im Zuge der Mülheimer Gartenschau 1992 eine Industriebrache zu einem Naherholungsgebiet aufgewertet werden.
Die Tour führt über die Schlossbrücke zur Stadthalle mit der Brunnenskulptur Mülheimer Gruppe von Robert Schad (1992) und zu weiteren Skulpturen, die im Rahmen von Wettbewerben um Schloss Broich und im MüGa-Gelände platziert wurden.

Dauer: 90 Minuten, eingeschränkt barrierefrei
Treffpunkt: vor dem Eingang des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr, Synagogenplatz 1

  • Sonntag, 14. Juli 2024, 14 Uhr

 

StadtKunstTour 3
Kunst im Viertel 

Die Architektur der späten 1920er-Jahre im Zusammenspiel mit bauplastischen Arbeiten von Grete Schick bilden den Ausgangspunkt dieser Tour. Ausgehend von der Fohlengruppe von Jupp Rübsam (1927) an der Realschule Stadtmitte führt die Tour durch das Wohnviertel zwischen Oberstraße, Kaiserstraße und Dickswall. Mit den Akrobaten von Lajos Barta (1981) und den zahlreichen bauplastischen Arbeiten und Sgraffitos an Wohnbauten wird dieses vielseitige Stadtviertel neu erfahrbar. Bestandteil des Rundgangs sind auch Wohnbauarchitekturen des Architekturbüros Helbing & Voigt sowie ein Wohngebäude von Theodor Suhnel (1925 bis 1930).

Dauer: 90 Minuten, eingeschränkt barrierefrei  
Treffpunkt: Realschule Stadtmitte, Oberstraße 92-94, vor der Fohlengruppe von Jupp Rübsam

  • Dienstag, 27. August 2024, 16:30 Uhr 

 

StadtKunstTour 4
Kunst in Styrum 

Im Nordosten an der Grenze zu Oberhausen liegt der Stadtteil Styrum. Tour 4 beginnt am neobarocken Schloß Styrum. Neben den bauplastischen Figuren des Mülheimer Bildhauers Willy Deus aus dem Jahr 1926 steht das im Rahmen der Landesgartenschau 1992 entstandene Wandbild von Martin Goppelsröder (1992) am Anfang dieses Rundgangs. Die Architekturgeschichte der Wohnhausbebauung an der Moritzstraße sowie die Kirche St. Albertus-Magnus (1955) des Kölner Architekten Ludger Kösters öffnen den Blick auf den Stadtteil. Graffiti an Wohnhaus-Fassaden finden ebenfalls Beachtung.
Die Tour endet an der Stahlskulptur Rostvita (1984) von Rolf Binder.

Dauer: 90 Minuten, eingeschränkt barrierefrei 
Treffpunkt: vor dem Schloß Styrum, Moritzstraße 102

  • Dienstag, 24. September 2024, 16:30 Uhr


 

Kosten
Kosten: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro