verhangen, 2025, Siebdruck auf verschiedenen Textilien
Die Arbeit von Pia Jodeleit nimmt ihren Ausgangspunkt im Titel der Ausstellung Zwischenwände und übersetzt diesen in eine raumgreifende Installation aus textilen Elementen. Wie schwebende Raumtrenner hängen ihre Vorhänge frei im Raum und erzeugen ein Spiel aus Sichtbarkeit und Verhüllung. Ausgangspunkt ist ein schwerer Moltonvorhang, der den Wandteppich von Werner Graeff im Gymnasium Heißen verdeckt. Ergänzt wird die textile Anordnung durch digitale Zeichnungen, die mit Hilfe des Siebdrucks auf die Stoffe gebracht wurden. Sie beziehen sich auf verschiedene Kunst am Bau-Projekte in Mülheim.